Teambuilding – mehr als nur Bowling

Gut zusammenarbeitende Teams sind der Schlüssel zum Erfolg. Doch dafür braucht es Teambuilding. Doch was genau ist das und wie funktioniert es? Hier lesen!




(Dieser Beitrag wurde aus Gründen der Aktualität am 30.01.2024 überarbeitet).

Teambuilding ist ein wichtiger Bestandteil jeder Firma, die sich um ihre Mitarbeiter:innen kümmert. Es geht dabei nicht nur darum, gemeinsam Zeit zu verbringen und Spaß zu haben, sondern auch darum, die Zusammenarbeit im Team zu stärken, die Motivation zu erhöhen und eine positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen. In diesem Artikel werden wir genauer betrachten, was Teambuilding ist, warum es wichtig ist und wie man es erfolgreich in der Praxis umsetzen kann.

Doch was genau ist Teambuilding? Welche Aktivitäten eignen sich besonders gut oder schlecht dafür und was ist mit den Teams, die remote arbeiten? Das und noch viel mehr – wir bringen euch auf den neuesten Stand!

Was ist Teambuilding?

Teambuilding #1

Teambuilding sind Maßnahmen zur Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls. Sprich, der „Aufbau“ (= Building) einer echten Einheit (= Team), die im stressigen Alltag nicht untergeht, sondern stets nach den besten Ergebnissen strebt. Mit diesen Maßnahmen kann man die Zusammenarbeit zwischen den Teammitgliedern stärken, was sich auf den Berufsalltag auswirkt. Ein Team, welches einander vertraut, unterstützt und effizient zusammenarbeitet, wirkt sich langfristig auf den gesamten Unternehmenserfolg aus.  

Teambuildingmaßnahmen können spezielle Übungen oder Workshops sein, kleine Essen, große Teamevents oder tatsächlich das gute alte Bowling. Hauptsache, alle haben Spaß und finden sich auf einer gemeinsamen Ebene wieder.

Warum ist Teambuilding wichtig?

Teambuilding hat viele Vorteile für Unternehmen und Mitarbeiter:innen. Zu den wichtigsten zählen:

1. Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls

Durch gemeinsame Aktivitäten und Gespräche lernen sich die Teammitglieder besser kennen und schätzen. Sie entwickeln ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl, was zu einer besseren Zusammenarbeit und einer höheren Motivation führt.

2. Verbesserung der Kommunikation

Teambuilding fördert den Austausch untereinander und verbessert die Kommunikation innerhalb des Teams. Durch offene Gespräche und Feedback-Sitzungen können Konflikte schneller gelöst und Missverständnisse vermieden werden.

3. Steigerung der Motivation

Durch gemeinsame Erfolgserlebnisse und eine positive Arbeitsatmosphäre steigt die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sind engagierter und leistungsbereiter, was sich positiv auf die Produktivität des Unternehmens auswirkt.

4. Mehr Mitarbeiterzufriedenheit

Wenn die Arbeit im Team gut funktioniert und das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt ist, steigt auch die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie fühlen sich wertgeschätzt und motiviert, was zu einer höheren Bindung ans Unternehmen führt.

5. Höhere Leistung

Durch eine gesteigerte Motivation und eine bessere Zusammenarbeit kann Team Building auch zu einer höheren Leistung des Teams und des Unternehmens führen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind engagierter und produktiver, was sich langfristig positiv auf den Erfolg des Unternehmens auswirkt.

Teambuilding #2

Welche Teambuildingmaßnahmen am besten funktionieren

Entgegen der gemeinen Erwartung, für Teambuilding seien riesige Events nötig, beginnt echtes Teambuilding im natürlichen Habitat eurer Mitarbeiter:innen – am Arbeitsplatz. So tragen schön gestaltete Gemeinschaftsräume maßgeblich zu einem Wir-Gefühl bei. Gerade, wenn hier auch gemeinsam die Pausen verbracht werden. Apropos, Pausen sind ein unglaublich wichtiger Punkt, denn sie sind die einzige Zeit des Tages, in dem es einmal nicht um die Arbeit geht und Mitarbeiter:innen sich durch persönliche Gespräche näher kennenlernen können. 

Unser Geschäftsführer Jascha Sombrutzki arbeitete lange Zeit die Pausen einfach durch, zugunsten seiner To-do-Liste. Jetzt nimmt er sich die Zeit, um in den Pausen zusammen mit den Mitarbeiter:innen zu essen und einfach neben dem Tagesgeschäft und zahlreichen Meetings gemütlich zu quatschen. Die Pausen zu nutzen, um als Chef:in einmal die Hierarchien zu durchbrechen und die eigenen Mitarbeiter:innen persönlich kennenzulernen, ist ebenfalls ein wichtiger Faktor im Teambuilding. Denn auch eine gute Kommunikation zwischen Chef:in und Mitarbeiter:innen ist nicht zu vernachlässigen, wenn es um gegenseitiges Vertrauen und gemeinsame Arbeit geht. 

Neben dem Pausenraum und gemeinsamen Essen sind natürlich auch größere Maßnahmen von Bedeutung. So kennen praktisch alle Mitarbeiter:innen firmeninterne Weihnachtsfeiern, Jubiläen und andere Feste. Wer noch weiter gehen möchte: Auch gemeinsame Ausflüge oder sogar ganze Urlaube sind längst keine Seltenheit mehr. Dabei kann man eben auch in kleineren Teams oder Abteilungen etwas unternehmen. So lassen sich Events dann oft auch einfacher umsetzen oder sich auf eine gemeinsame Unternehmung einigen, als mit dem gesamten Unternehmen. 

Alle möglichen Teambuildingmaßnahmen hier aufzuzählen, wäre wohl etwas zu viel. Fest steht aber – es geht darum, dass sich das Team wohlfühlt. Es geht um Zusammenhalt, um das Gemeinsame im Spaß. Und um das zu erreichen, gibt es insbesondere eine alles entscheidende Regel: Lasst das Team mindestens mitbestimmen oder Teambuildingevents sogar ganz selbst organisieren. Stellt ein Budget für eure Teams und lasst sie sich einfach zusammenfinden. Dann kommt das Teambuilding nämlich aus eigenem Antrieb und wird nicht zu einer tatsächlichen „Maßnahme“ der Geschäftsführung.

Wie kann man Teambuilding erfolgreich umsetzen?

Teambuilding #4

Es gibt viele Möglichkeiten, Teambuilding in der Praxis umzusetzen. Wichtig ist, dass die Aktivitäten und Maßnahmen auf die Bedürfnisse und Interessen der Mitarbeiter:innen abgestimmt sind. Hier sind einige Ideen:

1. Teambuilding-Events

  • Teambuilding-Events wie gemeinsames Kochen, Outdoor-Aktivitäten oder Escape-Rooms sind beliebt und effektiv. Sie fördern die Zusammenarbeit und das Zusammengehörigkeitsgefühl und bieten gleichzeitig eine Abwechslung zum Arbeitsalltag.

2. Regelmäßige Teammeetings

  • Regelmäßige Teammeetings sind ein wichtiger Bestandteil des Teambuildings. Hier können die Teammitglieder über ihre Arbeit sprechen, Feedback geben und sich austauschen. Auch Konflikte können hier angesprochen und gelöst werden.

3. Feedback-Gespräche

  • Feedback-Gespräche sind eine effektive Methode, um die Kommunikation im Team zu verbessern. Hier können Mitarbeiter:innen ihre Meinung äußern und Verbesserungsvorschläge machen. Auch Lob und Anerkennung sind wichtige Bestandteile von Feedback-Sitzungen.

4. Social Events

  • Social Events wie Firmenfeiern oder gemeinsame Mittagessen sind eine gute Möglichkeit, das Zusammengehörigkeitsgefühl im Team zu stärken. Hier können die Teammitglieder sich besser kennenlernen und auch über Themen außerhalb der Arbeit sprechen.

5. Sportliche Aktivitäten

  • Sportliche Aktivitäten wie Bowling, Fußball oder Yoga sind nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für das Teambuilding. Sie fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Motivation und können auch als Ausgleich zum Arbeitsalltag dienen.

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Tipps zum Teambuilding in remote

Teambuilding #3

 

Remote Arbeiten liegt im Trend und wird in den nächsten Jahren voraussichtlich zunehmen. Laut einer Studie kann man davon ausgehen, dass bis 2028 in jedem Team ein Remote-Mitglied zu finden sein wird.

Remote klammert von vornherein einige Möglichkeiten des Teambuildings aus. Keine Pausenräume, keine schnelle Plauderei an der Siebträgermaschine und natürlich auch kein spontanes Feierabendbier. Und trotzdem gehören alle Mitarbeiter:innen, auch die in remote, gleichermaßen zum Team. Das stellt die Personalabteilung oder Geschäftsführung vor neue Herausforderungen, alle Mitglieder zu integrieren. 

Um dennoch Teambuilding zu ermöglichen, haben wir folgende Tipps für euch und eure Teams:

  • Das Pendant zum schönen Pausenraum – der Mini-Kaffeeklatsch. Führt die Routine ein, vor jedem Online-Meeting erst einmal ungezwungen zu quatschen. Keine strickte Planung von Beginn an, sondern Platz für das Menschliche.

  • Achtet bei Remote Work ganz besonders auf Feedback und führt auch innerhalb des Teams Feedback-Runden durch. So lernen sich die einzelnen Teammitglieder immer wieder auch zu zweit kennen und können zugleich ihre Arbeitsabläufe optimieren.

  • Stellt Möglichkeiten zur Verfügung, dass kleinere Remote-Events stattfinden können, fordert diese aber nicht ein. Ein virtueller Escape-Room beispielsweise kann ja immer bereitliegen – die einzelnen Teams müssen ihn aber von selbst nutzen wollen!

  • Manifestiert in euren Online-Meeting-Regeln, dass die Kamera an sein muss. Das Gesicht des Gegenübers zu sehen, kann wahre Wunder wirken!

  • Und wie wäre es denn mit einem Team-Urlaub oder einem Betriebsausflug an einem Ort, an dem sich die meisten Remote-Mitarbeiter:innen befinden oder der für alle gleichermaßen gut erreichbar ist? So kann der Offline-Spaß plötzlich doch stattfinden.

Wichtig für diese Teambuildingmaßnahmen ist natürlich eine geordnete, sinnvolle digitale Struktur, um tatsächlich online miteinander arbeiten und lachen zu können.

Fazit

Teamarbeit

Teambuildingmaßnahmen sind ein wichtiges Instrument, um die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeiter:innen zu fördern und sie ans Unternehmen zu binden. Eine gute Teamarbeit ist essenziell für den Erfolg eines Unternehmens. Mit den richtigen Maßnahmen lässt sich das Zusammengehörigkeitsgefühl im Team stärken, die Kommunikation verbessern und die Motivation erhöhen.

Es gibt viele Möglichkeiten, Teambuilding in der Praxis umzusetzen. Wichtig ist, dass die Aktivitäten auf die Bedürfnisse und Interessen der Mitarbeiter:innen abgestimmt und sinnvoll ausgewählt sind. Gerade, wenn ihr Mitarbeiter:innen in remote habt, ist es wichtig, diese miteinzubeziehen. Durch erfolgreiche Team-Building-Maßnahmen können Unternehmen langfristig von einer höheren Leistung, Mitarbeiterzufriedenheit und einem besseren Arbeitsklima profitieren.


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