Das Gehalt steht bei jedem Job im Fokus und dennoch wird kaum darüber gesprochen. Lange ein absolutes Tabuthema, existiert immer mehr Aufklärung, welche Berufsgruppen was wieso verdienen. Aber echte Transparenz ist nach wie vor schwierig zu finden.
Immerhin – laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) werden jüngere Generationen offener, wenn es ums Gehalt geht.
Dennoch: Auch hier spricht man vor allem mit dem oder der Partner:in oder vertrauten Personen aus dem engsten Umfeld. Wieso? Weil dieses Thema von älteren Generationen systematisch tabuisiert wurde. „Über Geld spricht man nicht“. Doch es ist Zeit, damit aufzuräumen.
Bewerber:innen wollen Klarheit!
Das Gehalt offenzulegen – zumindest eine Spanne dessen – gehört zu den am häufigsten geforderten Inhalten in Stellenanzeigen. Trotzdem fürchten sich immer noch viele Unternehmen davor.
Meist steckt dahinter die Angst, potenzielle Bewerber:innen mit zu niedrigen Gehaltsspannen abzuschrecken oder dass bestehende Mitarbeiter:innen in gleicher Position mehr Gehalt fordern könnten.
1. Transparentes Arbeitgeberimage
2. Zeitersparnis
3. Planbarkeit
4. Qualitativere Bewerbungen
Viele Arbeitgeber:innen befürchten, durch die Angabe des Gehalts an Attraktivität gegenüber gegebenenfalls größeren Konkurrenten zu verlieren. Doch auch wenn das Gehalt immer noch ein wichtiger Entscheidungsfaktor für Bewerber:innen sind, werden Hygienefaktoren wie Benefits immer wichtiger.
Mit einem guten Benefit-Portfolio könnt ihr euch ebenfalls auf dem Arbeitsmarkt behaupten. Work-Life-Balance zählt für viele Bewerber:innen mehr als ein paar Euro. Also ergänzt euer Portfolio - das lässt sich auch ganz leicht umsetzen mit kostenlosen Benefits - und packt eure Benefits unbedingt in eure Stellenanzeigen, um euch Top-Talente zu sichern.
1. Gender Equal Pay
2. Vertrauen durch Transparenz
3. Feste Gehaltsbänder erleichtern Gehaltsgespräche
Viele Unternehmen argumentieren, dass es zu Neid und Missgunst innerhalb ihres Teams käme, würden sie die Gehälter offenlegen. Oftmals erhalten Mitarbeiter:innen, die schon länger im Unternehmen sind, weniger Gehalt als frisch eingestellte Kolleg:innen. Natürlich kann es dann zu Gehaltsforderungen kommen.
Dieses Argument befürchten jedoch nur Unternehmen, in denen keine fairen Gehaltsbänder existieren. Oder in denen die Führungskräfte ganz genau wissen, dass männliche Mitarbeiter besser vergütet werden als weibliche Mitarbeiter:innen.
Klare Gehaltsbänder schaffen Struktur und Orientierung und lassen nachvollziehen, aus welchen Anforderungen und Kriterien sich Gehälter zusammensetzen. Damit könnt ihr Neid und Konflikte innerhalb des Teams vermeiden. Und sorgt gleichzeitig für mehr equal pay.
Das Gehalt offenzulegen, fällt den meisten Unternehmen nach wie vor schwer. Sie fürchten, dass Unterschiede in der Bezahlung zu Neid und Unmut führen. Auf den ersten Blick verständlich, doch gleichzeitig ein wichtiges Zeichen (auch zur Bekämpfung des Gender Pay Gaps), eure Fairness zu überdenken und transparente Gehaltsbänder einzuführen.
Darum sagen wir: Legt doch die Gehälter intern offen – zumindest auf Anfrage – und schafft so einen Raum von Transparenz und Vertrauen. Der Schritt mit der Offenlegung in Stellenanzeigen fühlt sich danach gar nicht mehr so groß an.
Ihr wollt euren Mitarbeiter:innen etwas Gutes tun, wisst aber nicht, wo ihr anfangen sollt? Mit Benefits.me erhaltet ihr die besten Benefits für eure Mitarbeiter:innen!